Ausbildung Eventmanagement: Vielfältige Karrierewege

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Fragt man die alten Hasen der Veranstaltungsbranche wie sie zu Ihrem Beruf gekommen sind, gibt es meistens die gleiche Antwort: „Per Zufall“. Die meisten haben mit der Veranstaltungsplanung schon früh angefangen und sind so zu Ihrem Job gekommen – ganz ohne Ausbildung zum Eventmanager, sondern „learning by doing“. Kein einfacher Weg, denn am Anfang musste man im wahrsten Sinne des Wortes viel Lehrgeld bezahlen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Besonders wegen betriebswirtschaftlicher Unkenntnis waren die ersten selbstorganisierten Events nicht immer rentabel. Durch die zunehmende Professionalisierung und aufgrund wachsender Nachfrage entstanden neue Ausbildungswege für Eventmanager: der Veranstaltungskaufmann, der Veranstaltungsbetriebswirt, der Veranstaltungsfachwirt, berufsbegleitende Weiterbildungen und sogar Bachelor-Studiengänge. Viele Möglichkeiten also, mit einer ‚Ausbildung Eventmanagement‘ in seinen Traumberuf zu starten. Nur welche ist die Richtige? Die Antwort ist wie so häufig sehr individuell. Ich versuche das mal grob zu umreißen:

Studium als Ausbildung zum Eventmanager

Für viele Schulabgänger ist ein Studium ratsam. Neben umfangreichem Fachwissen wird ein international anerkannter Abschluss erworben. Beim Fernstudium Kommunikation & Eventmanagement wird beispielsweise im ersten Teil des Studiums viel Wert auf ein solides, betriebswirtschaftliches Grundgerüst gelegt. Eben die Tools, die viele Praktiker im Alltag vermissen. Im zweiten Teil des Studiengangs wird man neben den speziell ausgerichteten Modulen ebenfalls für die Bereiche fit gemacht, die man mit dem Fachbereich Eventmanagement nicht direkt in Verbindung bringt. Eventmanagement besteht nicht nur aus der praktischen Ausführung am Tag bzw. an den Tagen der Veranstaltung, sondern auch aus der Vor- und Nachbereitung sowie der richtigen Vermarktung. Wichtige Module wie Marktforschung, Social Media Management oder Medienökonomie runden diesen Teil des Studiums ab. Eine weitere Optimierung der persönlichen Stärken bietet der dritte und letzte Teil dieser Hochschulausbildung. Mit Wahlfächern wie „Kreation und Inszenierung“ oder „Werbe- und Medienpsychologie“ kann man sich im besonderen Maße für spezielle Bereiche in der Veranstaltungsbranche empfehlen.

Spezifisches Fachwissen aneignen

Quereinsteiger, Freiberufler und Selbstständige aus der Veranstaltungsbranche finden im IST-Diplom Eventmanagement eine kompakte 10-monatige Weiterbildung. Wer praxisrelevante Kompetenzen erwerben will ist hier an der richtigen Adresse. Von der Planung und Realisierung von Events, über die kreative Konzeption, wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Vermarktung, Koordination bis hin zum Eventcontrolling ist im Lehrplan alles vorhanden.

Zum „Meister“ der Veranstaltungsbranche werden

Man muss nicht unbedingt ein 3-jähriges Bachelor-Studium absolvieren, um ein fähiger Eventmanager zu werden. Die Weiterbildung Geprüfter Veranstaltungsfachwirt (IHK), der sogenannte Meister unter den Ausbildungen im Veranstaltungsbereich, eignet sich sehr gut für Interessierte die gerne operativ arbeiten möchten. Eine gewisse Berufserfahrung im Eventmanagement ist jedoch Grundvoraussetzung, um für die insgesamt 18-monatige Ausbildung zugelassen zu werden. Die Inhalte sind eine Kombination aus betriebswirtschaftlichen und eventspezifischen Themen.

Backoffice-Eventmanagement

Wer es nicht ganz so sehr operativ mag, für den gibt es das Hochschulzertifikat Veranstaltungsbetriebswirt (FH). Die Zielgruppe dieser Weiterbildung besteht aus Mitarbeitern der Veranstaltungsbranche, der Tourismusindustrie sowie Akademikern verschiedener Fachrichtungen, die aktiv in der Veranstaltungsbranche tätig werden möchten. Veranstaltungsfachwirte, die nach ihrem IHK-Abschluss eine Hochschulqualifikation erlangen wollen, sind hier ebenfalls gut aufgehoben. Bei diesem 3 Semester langen Studium erwirbt man Kenntnisse, mit denen man Projekte organisieren, Eventagenturen ganzheitlich managen bzw. Unternehmen und Agenturen beratend zur Seite stehen kann.

Zusammenfassend kann man sagen: Es gibt nicht die eine ‚Ausbildung Eventmanagement‘, sondern unterschiedliche Wege, die sich an die individuellen Lebensumstände und Voraussetzungen anpassen und auf die spezifischen Herausforderungen der Branche vorbereiten.

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Tom Naber absolvierte vor seinem Studium der Kommunikationswissenschaft in Münster eine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien. In seiner aktiven Zeit als Eventmanager betreute er international bekannte Kunden aus der Medien- und Musikindustrie und ist nach- wie vor an der Organisation des größten Eintagesfestvials in NRW beteiligt. Zudem war er als PR-Manager für die Umsetzung von crossmedialen Projekten namhafter Kunden verantwortlich. An der IST-Hochschule ist er im Fachbereich Kommunikation & Management für die Studienberatung sowie Sales und Marketing tätig.

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