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12.07.2017

Constantin Ganglbauer holte bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Boxen Silber.

Deutsche Hochschulmeisterschaft: IST-Student holt Silber im Boxen

Constantin Ganglbauer ist für die IST-Hochschule bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Boxen angetreten. Und hat den zweiten Platz beim Boxen im Halbschwergewicht belegt. Er hat uns versprochen: „Nächstes Jahr holen wir uns den Titel!“

Die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) ist das Aushängeschild des Hochschulsports auf nationaler Ebene. Das Besondere an den DHM ist, dass Hobby- und Breitensportler gemeinsam mit Kaderathleten starten und sich messen können.

Beim Boxen in Rostock gingen am vergangenen Wochenende 108 Boxerinnen und Boxer von 46 Universitäten an den Start. An beiden Tagen zeigten sie qualitativ hochwertige Kämpfe, wobei die Uni zu Köln am erfolgreichsten war und mit vier DHM-Titeln das beste Ergebnis erzielte. Die Klassen „Mittelgewicht“ und „Halbschwergewicht“ waren mit etlichen Landesmeistern sowohl qualitativ als auch quantitativ die am stärksten besetzten Gewichtsklassen.

Constantin Ganglbauer war für die IST-Hochschule für Management, an der er den Studiengang „Fitness and Health Management“ absolviert, mit dabei und hat einen beachtlichen zweiten Platz belegt.Constantin Ganglbauer

IST: Constantin, wie kam es dazu, dass Sie an der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Boxen teilgenommen haben?
Constatin Ganglbauer:
Ich habe Anfang des Jahres die Boxtrainer-C-Ausbildung absolviert und über den Bayrischeren Amateur-Boxsport-Verband (BABV) die Veranstaltungsjahresplanung des Deutschen Boxsport-Verbandes mitbekommen. Da wurde die Idee, dort teilzunehmen, geboren.

Wie können Hochschulstudierende an einer Hochschulmeisterschaft teilnehmen?
Ganglbauer
: Die Anmeldung läuft über den Allgemeinen Deutschen Hochschulverband und kann nur von einem Verantwortlichen der Hochschule selber vorgenommen werden. Die Grundvoraussetzungen sind, Student einer Hochschule zu sein, eine Tätigkeit in einer Uni-Hochschule nachzugehen oder maximal vor einem halben Jahr ein Studium abgeschlossen zu haben. Zudem muss man einen gültigen Wettkampfpass haben. Eine Mindestkampfanzahl wird für dieses Turnier nicht benötigt.

Wie haben Sie den Wettkampf erlebt? Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Ganglbauer
: Das Turnier war sehr gut organisiert. Der Wettkampf hatte Höhen und Tiefen. Es war mental sehr schwierig, mich richtig einzustellen, da ich eine 13-stündige Anfahrt und zuvor auch noch drei Tage an einem Seminar an der IST-Hochschule teilgenommen hatte. Bei einem Wettkampf im Boxsport liegen pure Freude und Stress oftmals sehr nah beieinander.

Wie haben Sie sich darauf vorbereitet? Wie viele Stunden trainieren Sie pro Woche?
Ganglbauer
: Die Vorbereitung war diesmal nicht ideal. Ich hatte mit Verletzungen in beiden Handgelenken und einer Mandelentzündung einige Wochen zuvor zu kämpfen.  Mein Trainingsprogramm sieht normalerweise sechs bis acht Trainingseinheiten in der Woche vor (meistens 1-1,5 Stunden pro Einheit). Aber es kann variieren, je nachdem in welcher Phase man steckt und wie das Privatleben es zulässt.

Constantin GanglbauerWie lassen sich Job, Training und Studium miteinander vereinbaren?
Ganglbauer
: Ich arbeite als Boxtrainer und einmal die Woche in einem Restaurant, daneben habe ich mein Vollzeitstudium. Um alles unter einem Hut zu bekommen, muss ich auf vieles andere verzichten. Keine Partys bis spät in die Nacht, kein Alkohol und Drogen sowieso nicht. Dazu gesunde Ernährung, ein geordnetes Zeitmanagement und das wichtigste: früh ins Bett gehen und früh aufstehen.

Aus welchem Grund haben Sie sich für den Studiengang „Fitness & Health Management“ entschieden?
Ganglbauer
: Zum einen, weil ich die Kombination sehr gut finde. Ich habe ein BWL-Fachabitur gemacht und bin selber in der Sport- und Fitnessbranche verwurzelt. Somit stellt sich das für mich als die perfekte Kombi heraus. Zum anderen habe ich mich für diesen Studiengang entschieden, weil ich ihn als Fernstudium absolvieren kann. Das ist für mich die einzige Möglichkeit, ein Studium mit meinem Sport zu verbinden. Insgesamt bin ich vom IST begeistert und empfehle es gerne weiter. Der blended-learning-Ansatz, also die Kombination verschiedener Lehrmethoden, ist für mich der ausschlaggebende Faktor.

Haben Sie schon langfristige Ziele?
Ganglbauer
: Eine Mischung aus Zielen und Träumen – so würde ich es formulieren. Ich strebe eine erfolgreiche Amateur-Karriere an, vor allem international will ich zeigen, was ich kann. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich voraussichtlich ins Profi-Lager wechseln, um dort Weltmeister zu werden.

Und für die nächsten Hochschulmeisterschaften?
Ganglbauer
: Ich hoffe, dass wir uns den Titel nächstes Jahr holen werden.

Constantin, wir bedanken uns für das Gespräch.

Wer mehr über Constantin Ganglbauer erfahren möchte, findet ihn bei Instagram.

Nähere Informationen zu seinem Studiengang gibt es unter „Fitness and Health Management“.