HorseFuturePanel startet Studie zum Einkaufsverhalten von Pferdesportlern

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Das HorseFuturePanel, ein auf die Pferdewirtschaft spezialisiertes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen, geht bereits seit zehn Jahren den Marktentwicklungen in der Pferdewirtschaft auf den Grund. Aktuell widmet es sich mit einer Studie dem Einkaufsverhalten von Pferdesportlern und Pferdebegeisterten.

Zur Ausgangssituation

Bereits vor der Corona-Pandemie erfreute sich der Online-Handel wachsender Beliebtheit, auch unter Pferdesportlern. Wie in allen Wirtschaftssegmenten wirkt die Corona-Krise noch als Beschleuniger für die Entwicklungen zu Gunsten digitaler Kommunikation und Online-Einkauf. Ursächlich waren natürlicherweise die fehlenden Möglichkeiten in Folge der Corona-Einschränkungen, Produkte im stationären Handel einzukaufen. Aber auch die Angst der Menschen, sich beim Einkaufen in der „analogen Welt“ mit dem Corona-Virus anzustecken, können als wichtige Treiber der Veränderungen im Einkaufsverhalten gesehen werden.

Im Folgenden werden einige Ergebnisse aus Studien des HorseFuturePanels zum kanalbezogenen Informations- und Einkaufsverhalten von Pferdesportlern benannt:

  • Grundsätzlich schätzen sich Pferdesportler als gut informiert ein, wenn es um ihr Hobby geht: Über 70 Prozent beispielsweise fühlen sich mindestens gut über Pferdesportmode und Pflegeprodukte für Pferde informiert, bei Pferdefuttermitteln sind es 64 Prozent.
  • Informationen beziehen über zwei Drittel aller Pferdesportler mittlerweile online. Abhängig vom Thema werden verschiedene analoge Informationsquelle bevorzugt: Rund um Pferdesportmode informieren sich die Pferdesportler häufig durch Kataloge oder Pferdemessen, über Futtermittel für Pferde durch Gespräche mit dem Tierarzt und über Pflegeprodukte für Pferde durch Gespräche mit anderen Reitern.
  • Pferdesportler bevorzugen – sofern möglich – den Einkauf im stationären Handel: Besonders beliebt sind hier das Reitsportfachgeschäft oder die Pferdemesse. Aber auch der Online-Handel, z. B.  Onlineshops von Pferdesporthandelsketten, freut sich über ein wachsendes Kundensegment.
  • Interessant sind hierbei produktbezogene Unterschiede, folgend am Beispiel von Pferdefutterprodukten dargestellt: Kraftfutter für Pferde wird vornehmlich stationär bezogen, Ergänzungsfuttermittel dagegen werden häufig online gekauft.
  • Beim Einkauf von Produkten für den Pferdesportler und das Pferd sind insbesondere das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Qualität besonders wichtig. Zwar spielt das Thema Marke beim Einkauf eher eine untergeordnete Rolle, dennoch hat jeder Pferdebesitzer seine eigene Lieblingsmarke.

Die neue Studie

In der aktuellen Studie zum Thema „Online-Shops für Pferdesportbedarf“ soll nun untersucht werden, was sich in der Pferdebranche seit und durch die Corona-Pandemie verändert hat. Es sollen Antworten auf folgende Fragen gewonnen werden:

  • Welche Themen rund um das Pferd und den Pferdesport sind unter den Pferdesportlern von besonderem Interesse?
  • Welche analogen Informationsquellen konkurrieren mit den digitalen Quellen, wie Social Media und Co.?
  • Worauf achten Pferdesportler beim Einkauf von Produkten rund um das Pferd?
  • Was macht das Online-Shoppen von Pferdesportbedarf attraktiv? Und was muss der Online-Handel bieten, um Kunden zu binden?
  • Und welche Marken rund um Pferdsportbedarf dürfen im Handel nicht fehlen?

Hier geht es zur Umfrage

Jetzt teilnehmen!

Das HorseFuturePanel lädt zur Online-Befragung ein. Unter allen Teilnehmern wird 20 Mal ein 25-Euro-Gutschein von einem der folgenden Online-Shops verlost: hoeveler.com, raiffeisenmarkt.de, derby.de oder galopp-shop.com. Die Befragung ist bis zum 21.6.2021 online. Bei Fragen oder Anmerkungen zu dieser Befragung steht Ihnen Frau Caterina Steffen vom HorseFuturePanel-Team (E-Mail: cst@horsefuturepanel.de) gerne zur Verfügung.

Dr. Christina Münch ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Westfalen aufgewachsen und absolvierte vor Aufnahme ihres Masterstudiums der Agrarwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen eine Ausbildung zur Pferdewirtin. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Dr. M. Gauly fertigte sie ihre Dissertation zu unterschiedlichen Aufzuchtintensitäten von Junghengsten und deren Auswirkungen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit an, betreute den Masterstudiengang Pferdewissenschaften und führte für diesen die Öffentlichkeitsarbeit durch. Heute lebt sie auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Brandenburg, auf dem sie die elterliche Pferde- und Aberdeen Angus-Zucht weiterführt und weiterhin im Pferdesport aktiv ist. Der Wunsch, wissenschaftliche Erkenntnisse in praxisnahe Lösungsstrategien zu übersetzen und damit zu einer Weiterentwicklung der Pferdebranche beitragen zu können, führte Frau Münch in 2011 zur Gründung des auf die Pferdewirtschaft spezialisierten Marktforschungsunternehmens HorseFuturePanel. 2015 gründete sie gemeinsam mit weiteren Unternehmern aus der deutschen Pferdewirtschaft den gemeinnützigen Verein „Pferde für unsere Kinder".

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