Sport-Sponsoring in der Nische – großer Mehrwert für kleines Geld

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Das Sport-Sponsoring ist für die externe Unternehmenskommunikation inzwischen wichtiger als jemals zuvor. Über 60% der gesamten Sponsoring-Ausgaben in Deutschland fließen in den Sportbereich. Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der 5.000 größten deutschen Unternehmen im Sport-Sponsoring aktiv. Von diesen Geldern fließen mehr über 70 Prozent in die Lieblingssportart der Deutschen: Fußball.

Trotz der zunächst offensichtlich wirkenden Attraktivität werden auf dem Markt teilweise horrende Preise für zweitklassige Werbeplatzierungen ausgerufen. Dazu kommt noch die immense Konkurrenz auf dem Werbemarkt Fußball. Neben unzähligen Logo-Platzierungen auf Zweit- und Drittbanden konkurrieren die Marken mit Platzierungen in Online-Medien und Werbern auf dem Second-Screen. Das Resultat sind Logo-Friedhöfe, die an Unübersichtlichkeit nicht mehr zu überbieten sind. Eine Lose-lose-Situation statt einer Win-win.

Immenses Werbepotenzial in Nischensportarten

Sportsponsoring ist nicht nur ein Fußballthema.
Sportsponsoring ist nicht nur ein Fußballthema.

Die hohen Preise, die auf dem Sportsponsoring-Markt im Bereich Fußball verlangt werden, spiegeln zwar in der Regel die Nachfrage entsprechend wider – nichtsdestotrotz, oder vielleicht auch gerade deswegen, lohnt sich für Sponsoren aller Art der Blick in die zahlreichen Nischensportarten. Das gilt für Großkonzerne und kleinere Handwerksbetriebe „um die Ecke“ gleichermaßen. In diesen Bereichen schlummert immenses Werbepotenzial, das von den meisten Werbetreibenden (noch) vernachlässigt wird. Auch wenn die quantitative Reichweite nicht mit denen des Fußballs mithalten kann: Wenn die passenden Produkte in der richtigen Zielgruppe mit einem idealen „Fit“ platziert werden, kann man für ein geringes Budget einen ungleich höheren Return-on-Sponsoring-Investment erwarten. Anders gesagt: Bei einer hohen Reichweite, wie es bei einem Engagement in der Fußball-Bundesliga durchaus der Fall ist, steht der Streuverlust für den Werbetreiber in keinem Verhältnis zu dem ausgegebenen Sponsoring-Betrag.

Es geht auch anders. Selbst für nationale Unternehmen sind starke Engagements in der nahen Region der ideale Grundbaustein, um Sponsoring zielgerichtet für die eigene Kommunikation zu nutzen. Hier steht die Markenarbeit im Vordergrund und nicht wie so oft der günstige TKP (Tausen-Kontakt-Preis). Auf diese Weise können gute PR-Stories kreiert werden, die im Idealfall durch eine hohe Berichterstattung in den Medien einen weiteren Mehrwert schaffen.

Auf jeden Sportler passt ein Sponsor

Auf verschiedensten digitalen Plattformen wie zum Beispiel Sponsoo können Werbetreibende schon jetzt mit Hilfe eines Algorithmus aus einer riesigen Datenbank von über 8.000 Sportlern die Werbepartner identifizieren, die genau in ihr Budget passen. Bei Sposoo arbeiten jede Menge Sportmanager und Experten aus den Bereichen Sportmarketing und Sportvermarktung. Sie alle sorgen mit ihrer Branchenkenntnis und Erfahrung dafür, dass Sponsoren und Sportler mit einer guten Partnerschaft zusammenfinden. Ob Großkonzern oder Handwerksmeister, ob Olympiasieger, Lifestyle-Influencer, Bundesligist oder Dorfverein.

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Max Reinhardt ist Absolvent des Studienganges Sportmanagement und macht zur Zeit einen MBA mit dem Schwerpunkt Innovation Management. Er ist Marketing Manager bei Start-Up Sponsoo GmbH, einem jungen Start-Up und hat bereits einige Workshops zum Thema Sport-Sponsoring gegeben. In seiner Freizeit spielt er seit über 13 Jahren Wasserball.

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