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Fußballfeld mit Sportmanager
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IST-Stimmungsbarometer: Wenig Lust auf die Nationalmannschaft

Gerhard Nowak - 10.02.2026

Von Euphorie noch keine Spur: Nicht mal jeder Zweite möchte aktuelle die Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft schauen. Und mehr als ein Drittel identifiziert sich auch nicht mit der DFB-Elf. Das zeigt das neue IST-Stimmungsbarometer zur Fußball-WM, eine repräsentative Studie der IST-Hochschule für Management.

Keine Identifikation mit DFB-Team

Demnach geben 29 Prozent der Befragten an, sich derzeit nicht für das DFB-Team der Männer zu interessieren, weitere 37 Prozent lehnen eine Identifikation mit der Nationalmannschaft aktuell ab. Nur 42 Prozent halten einen erfolgreichen Turnierverlauf der deutschen Mannschaft für wichtig, während ein Viertel dem Abschneiden gleichgültig gegenübersteht.

Die Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Online-Befragung des Marktforschungsinstituts bilendi, die im Januar 2026 im Auftrag der IST-Hochschule durchgeführt wurde. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Gerhard Nowak und Dr. Christopher Dick nahmen 1.065 Personen teil (Durchschnittsalter: 47 Jahre; 49,5 % männlich, 50,3 % weiblich, 0,2 % divers).

Mit Blick auf die WM zeigt sich Zurückhaltung

Zwar wollen 45 Prozent die Spiele der deutschen Mannschaft im Fernsehen verfolgen, doch nur 27 Prozent interessieren sich auch für Partien ohne deutsche Beteiligung. Fanartikel spielen kaum eine Rolle – lediglich elf Prozent planen entsprechende Käufe, 57 Prozent schließen diese klar aus.

„In den offenen Antworten treffen klassische Begeisterungsfaktoren wie Fußball als Sport Nummer eins, eigene Spielerfahrungen oder Nationalstolz auf eine deutliche Kritik an Kommerzialisierung, der FIFA und dem Gastgeberland USA“, erklärt Prof. Dr. Gerhard Nowak. „Auch eine als überdimensioniert wahrgenommene WM, große Distanzen und ungünstige Anstoßzeiten wirken zumindest derzeit stimmungsdämpfend.“

Insgesamt bleibe Fußball zwar weiterhin fest im deutschen Sportinteresse verankert, doch moralische und strukturelle Vorbehalte prägen die aktuelle Stimmung deutlich. Andere Großereignisse wie die Handball-EM oder die Olympischen Winterspiele standen und stehen derzeit stärker im Fokus vieler Sportfans.

Das IST-Stimmungsbarometer wird bis zum WM-Finale im Juli 2026 monatlich aktualisiert. Die nächste Befragungswelle findet Ende Februar statt.

Für Studiendetails, Hintergrundinfos und O-Töne sprechen Sie uns gerne an.

Gerhard Nowak

Prof. Dr. Gerhard Nowak absolvierte als Stipendiat der Konrad-Adenauer Stiftung das Diplom-Studium ,,Sportwissenschaft' an der Deutschen Sporthochschule Köln von 1984 bis 1988 mit Schwerpunkt Sportpublizistik. In diesem Fach promovierte er an derselben Universität. Nowak ist Mitglied im nationalen „Arbeitskreis ,Sportökonomie' sowie in der internationalen Vereinigung „European Association of Sportmanagement (EASM). 1988 gründete er die PR- und Eventagentur ,,Sportline GmbH', die er nach wie vor als Geschäftsführer leitet. Zu seinen Agentur-Tätigkeiten zählen u.a. die Pressearbeit für Messen wie die ,,FIBO' und die ,,EQUITANA' sowie die Organisation von Sportgroßveranstaltungen und Wirtschaftskongressen wie ,,Wirtschaftsforum Düsseldorf“. 2012 erhielt er für sein wirtschaftliches und soziales Engagement von der Wirtschaftszeitschrift „Wirtschaftsblatt“ die Auszeichnung „Rheinländer des Jahres“. Am IST-Studieninstitut ist Prof. Dr. Nowak seit 2007 Dozent mit den Schwerpunktkursen ,,Sport und Medien', ,,Eventmanagement' und ,,Soft Skills'; bei der IST-Hochschule ist er Gründungsprofessor und Dekan des Fachbereiches „Sport und Management“.

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