Erasmus Erklärung zur Hochschulpolitik

Die Einrichtung verpflichtet sich, die allgemeine Strategie auf ihrer Webseite innerhalb eines Monats nach Unterzeichnung der Erasmus Charta für die Hochschulbildung mit der Europäischen Kommission zu veröffentlichen.

Die IST-Hochschule bietet staatlich anerkannte Fernstudiengänge in den Bereichen Sport, Fitness, Gesundheit, Tourismus und Hospitality und zukünftig Kommunikation und Management an. Die Angebote zeichnen sich gleichermaßen durch eine hohe wissenschaftliche Qualität sowie einen ausgeprägten Praxisbezug aus. Die IST-Hochschule profitiert von der Zusammenarbeit mit dem IST-Studieninstitut, das seit über 25 Jahren in diesen Bereichen berufsbegleitende Qualifizierungsmöglichkeiten anbietet. Die Umsetzung der Internationalisierungsstrategie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Präsidium, den Professoren und den Mitarbeitern im International Office und in den Fachbereichen.

Die Internationalisierungsstrategie der IST-Hochschule setzt auf die Förderung des Austausches von Studierenden und auf Kooperationen bei Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Veranstaltungen mit ausländischen Hochschulen. Dabei steht die Unterstützung der Outgoing-Studierenden und Lehrenden im Vordergrund. Es sollen nicht nur Studien- und Praktikumsaufenthalte gefördert werden, sondern auch gemeinsame Forschungsprojekte von Studierenden und Lehrenden. Für die Studierenden ist dafür ein Mobilitätsfenster im fünften und/oder sechsten Semester eingeplant. Mit der Teilnahme am Erasmus Programm verfolgt die Hochschule das Ziel, weitere Hochschulpartnerschaften vor allem im europäischen Raum zu gewinnen und ein attraktives Netz an internationalen Hochschulkooperationen aufzubauen. So wird den Studierenden ermöglicht, ein Auslandssemester innerhalb eines feststehenden Kooperationsrahmens zu absolvieren.

Auch das Hochschulpersonal wird einbezogen und in seinen Absichten bestärkt, an internationalen Aktivitäten teilzunehmen. Die Hochschule ermutigt die Professoren zur Teilnahme an Branchentagungen, Kongressen, Symposien und akademischen Treffen, um qualitativ hochwertige Partnerschaften zwecks gemeinsamer Planung und Durchführung von Forschungsarbeiten anzubahnen. Die internationalen Erfahrungen des Personals stellen einen Mehrwert für die Qualität, Aktualität und Praxisnähe der Lehre und des Studiums dar.

Zudem werden Maßnahmen ergriffen, um internationale Studierende anzusprechen und für ein Studium an der IST-Hochschule zu gewinnen. Schon jetzt hat die IST-Hochschule 5% Studierende aus dem Ausland. Mittelfristig wird der Ausbau eines englischsprachigen Angebotes erfolgen, um eigenen und Studierenden von außerhalb ein umfangreiches Angebot unterbreiten zu können. Aufgrund der geringen Präsenzzeiten an der Hochschule werden für Incoming-Studierende besondere Angebote geschaffen, wie z.B. eine Intensive Week, in der die ausländischen Studierenden kompakt an den Präsenzveranstaltungen partizipieren können.

Bei der Auswahl neuer Partner sind die Fachprofessoren die Hauptansprechpartner. Sie pflegen die Kontakte zu den Verantwortlichen an ausländischen Hochschulen und prüfen die Qualität sowie die Vereinbarkeit der fachlichen Inhalte. Die Anbahnung einer Kooperation erfolgt in der Regel über einen persönlichen Kontakt durch den jeweiligen Fachprofessor auf Grundlage übereinstimmender fachlicher Inhalte. Unterstützt werden die Professoren durch das International Office, dass geeignete Partnerhochschulen anhand verwandter Studien- und Forschungsschwerpunkte identifiziert. Die geografischen Schwerpunkte legt die IST-Hochschule dabei auf europäische Länder, die Türkei, USA und China. Europa und die USA sind Gebiete, die laut einer internen Umfrage für die Studierenden der IST-Hochschule besonders interessant sind für einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Studiums. Mit verschiedenen chinesischen Hochschulen, z.B. der Shanghai University of Sports, strebt die IST Hochschule eine Kooperationsvereinbarung an. Jährlich bietet die IST-Hochschule die Möglichkeit an, an einer Studienreise nach China teilzunehmen. Für die Studierenden besteht dabei die Möglichkeit, Credit Points zu erwerben.
Die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen und anderen Organisationen ist ein Merkmal der Bachelorprogramme der IST-Hochschule und ist in die Studienplanung integriert. Solche Kooperationen gewährleisten die Qualität der Bildung und die Weiterentwicklung der Studiengänge. Die Hochschule strebt an, an internationalen Kooperationsprojekten teilzunehmen, die praxisorientierte Ergebnisse liefern und sich mit den hochschulpolitischen Zielen vereinbaren lassen. Die Möglichkeit zur Teilnahme an Kooperationsprojekten und ggf. durch den Erasmus Koordinator weiterkommuniziert. Der Aufbau von gemeinsamen Studienprogrammen oder Praxisprojekten, wie Intensive Weeks oder Summer Schools, gehört zum Internationalisierungskonzept der IST-Hochschule. Mit zukünftigen Partnerhochschulen, die auch am Erasmus Programm teilnehmen und dadurch bestimmte Qualitätssicherungsinstrumente aufweisen, ist ein wesentlicher Grundstein zur Entwicklung gemeinsamer internationaler Vorhaben gelegt.

  1. Steigerung der Zahl der Hochschulabsolventen: Mit einem flexiblen Fernstudienangebot, das auch berufsbegleitend in Teilzeit absolviert werden kann, richtet sich das Angebot der IST-Hochschule auch an Berufstätige oder Studierende in außergewöhnlichen Lebenssituationen. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass das von der IST-Hochschule konzipierte Fernstudium Wert auf die Förderung der Chancengleichheit für werdende Mütter und Väter bzw. auf die Vereinbarkeit von Studium und Familie legt. Mit der Teilnahme am Programm möchten wir unseren Studierenden ermöglichen, sich für den europäischen Arbeitsmarkt zu qualifizieren, internationale Forschungsmethoden kennenzulernen und europäische Studienerfahrungen zu sammeln.
  2. Verbesserung der Qualität und Relevanz in Lehre und Lernen: Die Teilnahme am Programm erleichtert es der
    Hochschule maßgeblich, einen intensiven inhaltlichen Austausch mit Fachprofessoren von Partnerhochschulen im Ausland zu führen. Die Ergebnisse dieses Austausches werden umfänglich in die Studieninhalte einfließen und damit den Studierenden einen umfassenderen Einblick in aktuelle länderspezifische Besonderheiten des Fachgebietes gewähren und sie so mit einer erweiterten internationalen Kompetenz ausstatten.
  3. Förderung der Mobilität von Studierenden und Personal: Die Hochschule möchte ihre Studierende möglichst umfassend für den Arbeitsmarkt qualifizieren. Im Zeitalter globalisierter Märkte gelten Auslandserfahrungen in vielen Berufen als Schlüsselqualifikation. Durch die Teilnahme am Programm möchte die Hochschule ihren Studierenden die bestmögliche Unterstützung dabei geben, inhaltlich wertvolle Auslandserfahrungen in organisierten und interkulturellen Rahmen zu erwerben.
  4. Stärkung des Wissensdreiecks: Die Hochschule verspricht sich durch den Austausch von Studierenden u. Lehrpersonal mit ausländischen Hochschulen einen nachhaltigen Impuls für Forschungsvorhaben und gemeinsame Praxisprojekte jeweils vor Ort bei den beteiligten Hochschulen mit Partnern aus der Wirtschaft.
  5. Schaffung wirksamer Steuerungs- und Finanzierungsmechanismen: Die Teilnahme am Erasmus Programm ist für die IST-Hochschule eine wichtige Voraussetzung dafür, europäische Kooperationsprojekte und den Aufbau eines internationalen Netzwerkes möglichst effizient voranzutreiben. Diese Netzwerkbildung betrachtet die Hochschule als essentiell für ihr Renommee in den für sie relevanten Branchen und damit auch für die Akzeptanz ihrer Absolventen durch die Arbeitgeber. Die verstärkte Integration der internationalen Aspekte in die Inhalte der Studiengänge wird die Absolventen zu noch besseren Kräften qualifizieren. Für die Steuerung und Finanzierung und den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der Hochschule ist die Qualität und Akzeptanz der Absolventen im jeweiligen Arbeitsmarkt ein entscheidender Faktor. Daher stellt die Hochschule ausreichend Budget und Personalressourcen für die Weiterentwicklung der internationalen Hochschulkooperation zur Verfügung.

Haftungsklausel
„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

Kontakt zum International Office der IST-Hochschule
Ansprechpartnerin für internationale Angelegenheiten an der IST-Hochschule ist Nina Jestaedt. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0049 (0) 211 86668 34 oder per E-Mail unter njestaedt@ist-hochschule.de.

Kontakt zum DAAD
Weitergehende Information und Beratung zu den Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim Deutschen Akademischen Austauschdienst

Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
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