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13.02.2024

Sophie Wittig Dualer Bachelor Hotel Management
Sophie Wittig Dualer Bachelor Hotel Management

Eintauchen in fremde Kulturen: lernen und leben in Sevilla

Sophie Wittig, Studentin im dualen Bachelor-Studiengang „Hotel Management“, hat 2022 ein Auslandssemester in der spanischen Stadt Sevilla absolviert – eine unvergessliche Zeit.

Um möglichst viel aus der Zeit in Spanien für sich mitzunehmen, hat Sophie an der Uni vor Semesterstart einen Spanisch-Intensivkurs besucht und im Laufe des Semesters einen weiteren absolviert. Ihr war wichtig, direkt tief in die Kultur eintauchen zu können. Und aus ihrer Sicht gehören entsprechende Sprachkenntnisse dazu.

Lernen
Da in Sevilla der Unterricht in Englisch und Spanisch abgehalten wurde, kamen Sophie ihre neuen Sprachkenntnisse unmittelbar zugute. Und nicht nur dort. Bei gemeinsamen Unternehmungen mit Professor:innen und Kommiliton:innen lernte Sophie die Stadt kennen und verbesserte ihre Sprachkenntnisse. „Bevor ich nach Sevilla kam, konnte ich kein einziges Wort Spanisch sprechen. Durch meine beiden Spanischkurse habe ich mittlerweile das Sprachniveau A2 erworben“, berichtet die 23-Jährige stolz.

Gruppenarbeit, interaktives Lernen und Präsenzunterricht – so sah der Universitätsalltag aus. Für Sophie war gerade der andauernde Präsenzunterricht neu, aber in ihrer Situation bereichernd. So kam sie schnell in Kontakt mit international Studierenden und Professor:innen.

In den selbstgewählten Schwerpunktfächern „Tourismus“, „Marketing“ und „Journalismus“ konnte sie darüber hinaus ihr Wissen erweitern. „Da die Kurse sehr praxisorientiert waren, konnten wir die theoretischen Grundlagen direkt in die Tat umsetzen“, fasst die IST-Studentin zusammen.

Leben

In ihrer Freizeit tauchte Sophie in die Kultur Sevillas ein. Sie schwärmt von Orten wie dem Plaza de España und dem Alcázar, von ihrer Vorliebe für Tapas und erzählt von ihrer Begeisterung für lokale Veranstaltungen: „Die ‚Feria de abril‘ hat mir sehr gut gefallen. Dies ist ein typisches Fest in Sevilla, an dem die Frauen Flamenco-Kleider tragen.“

Neben Padel-Tennis, dem traditionellen Bemalen von Kacheln und Stand-Up-Paddling hat Sophie in Spanien auch einheimische Tänze kennengerlernt. Die Erasmus-Community bot zudem zahlreiche Reisemöglichkeiten, die es ihr ermöglicht haben, die Region weiter zu erkunden. „In Sevilla selbst gibt es durch die vielen internationalen Studierenden eine große Auswahl an Ausgehmöglichkeiten“, fügt sie hinzu.

Das Auslandssemester hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch zu Sophies Weiterentwicklung beigetragen. „Ich habe die Gelassenheit der Spanier irgendwann übernommen und bin selbst gelassener geworden“, sagt sie. Das Leben in einer zehnköpfigen Wohngemeinschaft aus Studentinnen hat sicherlich auch einen Teil dazu beigetragen.

Die junge Frau empfiehlt jedem Studierenden eine solche Auslandserfahrung, egal in welcher Stadt. Aber Sevilla ist ihr besonders ans Herz gewachsen und wird ihr als außergewöhnlich in Erinnerung bleiben. „Auf jeden Fall werde ich nochmal nach Sevilla reisen! In meinen Augen ist es eine der schönsten Städte und ich kann eine Reise dorthin nur empfehlen!“