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03.08.2020

Frauke Pezely arbeitet im Breitenbacher Hof und studiert berufsbegleitend.

Studium und Traumjob im Luxushotel – Ist das möglich?

Frauke Pezely arbeitet seit 2017 als Assistentin der Direktion im Breidenbacher Hof, einem Luxushotel an der Königsallee in Düsseldorf. Gleichzeitig studiert sie „Hotel Management". Wie funktioniert das?

Vor ihrer Zeit in Düsseldorf begann Frauke Pezely ihre Hotelfachausbildung im vom G8-Gipfel 2007 weit über die Grenzen Deutschlands bekannten Grand Hotel Heiligendamm an der Ostsee und wurde 2014 als „Food & Beverage Koordinatorin“ dort übernommen.

Schon früh war ihr bewusst, warum sie genau diesen beruflichen Weg einschlagen wollte, denn die Leidenschaft für einen Job in der Hotellerie wurde ihr fast schon in die Wiege gelegt: „Den Willen, einmal in der Hotellerie zu arbeiten, hatte ich schon sehr früh. Mein Vater ist Küchendirektor und hat eine lange Zeit an der Ostsee gearbeitet. Meine Schwester und ich haben ihn als Kinder immer in den Ferien besucht und waren dann auch mit ihm in der Küche und im Restaurant. Dabei hat sich das Küchen- und Servicepersonal herzlich um uns gekümmert und uns die spannenden Facetten der Hotellerie gezeigt. Ich war damals schon so begeistert, dass ich als Kind bereits wusste, wo ich mich beruflich heimisch fühlen würde“, schwärmt die 28-Jährige.

Die gelernte Hotelfachfrau gewann 2015 dann ein Stipendium für den Bachelor-Studiengang „Hotel Management“, das gemeinsam von der renommierten Hotelvereinigung Selektion Deutscher Luxushotels und der IST-Hochschule für Management ausgelobt wurde. Bereits seit 2012 kooperiert die Selektion Deutscher Luxushotels auf verschiedenen Ebenen eng mit dem IST-Studieninstitut und der IST-Hochschule. Kurz nach Erhalt des Stipendiums begann Pezely das berufsbegleitende Studium, das sie dann im Oktober 2019 erfolgreich zum Abschluss brachte.

Das Studium sagte der Absolventin direkt zu. „Die Fernhochschule ist sehr jung und modern und bietet den Studierenden eine Vielzahl an Möglichkeiten und Flexibilität“, erzählt sie weiter. Die Fächer, die explizit mit Hotellerie und Gastronomie zu tun haben, waren genau ihr Ding, aber auch Volkswirtschaftslehre und wissenschaftliches Arbeiten fand sie interessant. Für Berufstätige eignet sich die Form des Fernstudiums besonders gut, da man sich die Lernziele frei einteilen kann. So empfand Pezely es auch als besonders vorteilhaft, dass sie sich Vorlesungen und Aufzeichnungen auch im Nachhinein noch einmal anschauen konnte. „Dennoch ist man durch die Präsenzseminare nicht ausschließlich auf sich allein gestellt und hat zudem noch den persönlichen Austausch mit Kommilitonen und Dozenten“, erzählt die Absolventin.

Tatsächlich macht die Arbeit mit unterschiedlichen Menschen einen sehr großen Teil ihrer Faszination für diese Branche aus. Besonders schätzt sie die sympathischen, offenen, herzlichen, zielstrebigen, engagierten und leidenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen, die sie während ihrer Zeit am Arbeitsplatz begleitet haben. „Gastronomen und Hoteliers ziehen mich durch ihre Passion oft in den Bann. Ein weiterer Punkt meiner Leidenschaft ist selbstverständlich die Arbeit mit den Gästen. Es gibt für mich wenig Spannenderes, als neue Menschen, Kulturen und Persönlichkeiten kennen zu lernen. Ich liebe es, Gastgeberin zu sein und die Wünsche der Hotelbesucher zu erfüllen. Diese Branche vereint all diese Punkte“, berichtet die Hochschulabsolventin.

Auch die Abwechslung im Berufsalltag gleicht für sie so manchen stressigen und arbeitsintensiven Tag einfach aus. „Ohne, dass es eine Floskel ist, kann ich sagen, dass es in der Hotellerie und Gastronomie keinen Tag gibt, der dem anderen gleicht. Für mich ist es einfach eine der faszinierendsten und abwechslungsreichsten Branchen, in der man arbeiten kann“, fügt sie noch hinzu.

Der Bachelor-Studiengang „Hotel Management“ der IST-Hochschule hat Pezely intensiv auf eine Führungsposition in der Hotellerie vorbereitet. Der Fokus lag dabei auf der Vermittlung von hotelspezifischen, betriebswirtschaftlichen und managementbezogenen Lehrinhalten. „Meine Erwartungen an das Studium waren, mich weiterbilden und das Wissen von erfahrenen Professoren und Dozenten aufsaugen zu können. Diese Erwartungen wurden erfüllt, und ich bin sehr glücklich, dass ich diese Erfahrung sammeln durfte. Besonders interessiert haben mich die fachspezifischen Kurse. Hier ließen sich die Inhalte besonders gut in der Praxis und in meinem Berufsleben anwenden“, berichtet Frauke Pezely.

Ihr Ziel ist es, eine gehobene Management-Position im F&B-Bereich eines Fünf-Sterne-Hauses zu übernehmen. „Nach Beendigung des Studiums werde ich definitiv noch eine Weile im Breidenbacher Hof bleiben. Das Hotel ist für mich ein perfekter Arbeitgeber, der mir ermöglicht, jeden Tag dazuzulernen, mich weiter zu entwickeln, der mich motiviert, begeistert, unterstützt und fördert. Ich bin aber auch sehr offen für Neues und werde das machen, was mich in dem Moment begeistern wird. Es gibt unendlich viele, großartige und wunderschöne Hotels auf dieser Welt, die ich am liebsten alle einmal als Mitarbeiterin kennen lernen würde“, sagt die Hotelangestellte.

Ihr nächster Schritt wird zunächst ein Austausch für ein paar Monate in einem der Schwester-Hotels auf Bali sein. „Dies war bereits für dieses Jahr geplant, doch dann hat der Corona-Virus die Pläne etwas durcheinandergebracht. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, erklärt die Wahl-Düsseldorferin.

Ihr großer Traum – sozusagen das finale Ziel ihrer Karriere – ist irgendwann in ferner Zukunft der Schritt in die eigene Selbstständigkeit. Ein eigenes kleines Restaurant, gemeinsam mit ihrer Schwester – dann blieben bei Frauke Pezely keine Wünsche mehr offen.

Wir drücken ihr die Daumen!

Alle Informationen zum Bachelor-Studiengang „Hotel Management“ finden Sie hier.