09.03.2021

IST-Absolventenpreis 2020: Dafni Kaltsa

Wir haben im vergangenen Jahr erstmalig den IST-Absolventenpreis an herausragende Studierende vergeben. Dafni Kaltsa aus dem Studiengang „Tourismus Management“ konnte die Jury mit ihrer Abschlussarbeit überzeugen.

IST: Frau Kaltsa, Sie sind in Ihrem Leben schon oft zwischen Deutschland und Griechenland gependelt. Können Sie uns kurz ihre verschiedenen Stationen skizzieren?
Dafni Kaltsa:
Ich bin in Griechenland geboren und aufgewachsen, da mein Vater Grieche ist. Nach der Schule bin ich dann nach Deutschland gezogen, um eine Ausbildung als Diätassistentin am Universitätsklinikum in Hamburg zu machen. Im Anschluss daran habe ich das Studium ‚Tourismus Management‘ an der IST aufgenommen.

Sie sind aber nicht in Deutschland geblieben?
Kaltsa:
Richtig. Während der Studienzeit bin ich oft zwischen den beiden Ländern hin- und hergependelt. Dabei kam mir das Konzept des Fernstudiums zugute: vor allem die Flexibilität, freie Zeiteinteilung und freie Auswahl bei den Prüfungsterminen. Der einzige Nachteil, den ich nennen könnte, ist, dass ich durch den häufigen Ortswechsel leider nur selten die Möglichkeit hatte, an den Präsenzseminaren teilzunehmen. Aber das ist ja meine ganz persönliche Entscheidung gewesen, zu pendeln. Die größte Herausforderung bei einem Fernstudium ist nach meiner Ansicht die Tatsache, dass man sich sehr gut selbst organisieren, konsequent sein und sich immer wieder selbst motivieren muss.

Nach der Ausbildung zur Diätassistentin liegt ein Studium im Tourismusbereich nicht gleich auf der Hand. Wie haben Sie Ihre Leidenschaft für den Tourismus entdeckt?
Kaltsa:
Begonnen hat alles damit, dass ich während meiner Ausbildung die Liebe zur Gastronomie entdeckt habe. Ich wollte mich aber etwas breiter aufstellen. Darüber hinaus spielte natürlich auch eine Rolle, dass mein Heimatland Griechenland eines der beliebtesten europäischen Reiseländer ist. Von daher war für mich das Tourismus-Studium die perfekte Wahl.

Das Thema ihrer mit dem IST-Absolventenpreis ausgezeichneten Bachelor-Thesis lautet „Smart Homes in der Hotellerie – Mehrwertanalyse aus Sicht der Gäste“. Wie sind Sie auf dieses Thema gekommen?
Kaltsa:
Bei einem Aufenthalt in Paris hatte ich die Gelegenheit in einem neu eröffneten Hilton zu übernachten. Dort bin ich zum ersten Mal der Smart-Home-Technologie in einem Hotel begegnet, was mich sofort beeindruckt hat. Die Bachelorarbeit hat mir die Möglichkeit gegeben, mich damit intensiver auseinander zu setzen und ich bin davon überzeugt, dass die Digitalisierung in der Hotellerie Schritt für Schritt Einzug halten wird.

Und nun? Wie sehen Ihre aktuellen Pläne aus?
Kaltsa:
Da mein Studienabschluss international anerkannt ist, werde ich diesen Sommer in einem 5-Sterne-Hotel in Griechenland als Guest Relations-Managerin arbeiten. Wenn ich dann etwas Erfahrung gesammelt habe, würde ich im Anschluss gerne berufsbegleitend noch einen Master machen.

Wir wünschen Dafni Kaltsa alles Gute!