08.02.2022

Absolventenpreis 2021: „Die Strahlkraft des Sports hat mich begeistert.“

Als BWL-Studentin absolvierte Kristin Leyendecker ein Praktikum in der Fußballschule des SC Freiburg und entschied sich daraufhin für ein Master-Studium im Sportmanagement. An der IST-Hochschule wurde sie nun mit dem Absolventenpreis 2021 für ihre herausragende Master-Thesis ausgezeichnet.

„Als Fußballinteressierte begeisterte mich die Arbeit des Sportclubs von Anfang an und weckte besonders meine Neugier für den Bereich des gesellschaftlichen Engagements, in dem ich auch viele Erfahrungen während meines Praktikums sammeln durfte“, so Leyendecker über ihren Einstieg ins Sportbusiness. „Die Emotionalität des Sports verbunden mit der Strahlkraft eines besonderen Sportclubs und der Möglichkeit, die Gesellschaft zu begeistern und vor allem zu unterstützen, gaben für mich den Ausschlag, meine Bachelor-Thesis über die Arbeit des Kids-Clubs des SC Freiburg zu schreiben.“

Nach ihrem Bachelor-Abschluss war die junge Frau in einer Sportmarketingagentur in München tätig. Während dieser Zeit absolvierte sie eine Weiterbildung im Sportsponsoring am IST und entschied sich im Anschluss daran, an der IST-Hochschule ihren Master „Sportbusiness Management“ zu absolvieren. „Ich war damals auf der Suche nach einem Studium, das sowohl meine BWL-Kenntnisse vertiefte als auch auf meinen Interessen aufbaute. Zudem war es für mich wichtig, dass ich zeitlich und örtlich unabhängig blieb, und während des Studiums weiterhin in Vollzeit arbeiten konnte“, so Leyendecker. „Diese Kriterien erfüllte das Studium an der IST-Hochschule und war für mich auch rückblickend die richtige Entscheidung.“

Nun hat sie ihr Studium mehr als erfolgreich abgeschlossen und ist für ihre Master-Arbeit mit dem Thema „Corporate Social Responsibility“ im Profifußball – eine Fallstudie in der 1. Fußball-Bundesliga“ mit dem Absolventenpreis 2021 der IST-Hochschule ausgezeichnet worden.

„Ich wollte in der Arbeit herausfinden, wo die Profifußballclubs in Deutschland bei der Umsetzung von Corporate Social Responsibility (CSR) stehen: Welche CSR-Maßnahmen wurden schon umgesetzt? Was für Gründe gab es dafür? Und welche Auswirkungen haben die Umsetzung der CSR-Aktivitäten für die Proficlubs“, erläutert Leyendecker das Thema ihrer Arbeit. „Ich konnte für meine Arbeit großartige Interviewpartner aus den Clubs des SC Freiburg, VFL Wolfsburg, 1.FC Köln, FC Schalke 04 und Bayer 04 Leverkusen gewinnen, wodurch ich qualitative Ergebnisse für meine Arbeit bekam, die meine theoretischen Erkenntnisse untermauerten. Die Arbeit bildet damit einen Überblick über die CSR-Arbeit in den deutschen Erste-Liga-Clubs und erlaubt einen realistischen Ausblick für die zukünftigen CSR-Aktivitäten der Profifußballclubs.“

Wie kommt man auf so ein Thema? „Als ich auf der Suche nach einem Thema für die Master-Arbeit war, begann gerade die Corona-Pandemie und es folgte der Lockdown. Zeitgleich wurde in den Medien verstärkt über das Thema ‚Nachhaltigkeit‘ gesprochen. Außerdem hat die DFL die ‚Taskforce Zukunft des Profifußballs‘ ins Leben gerufen, um über nachhaltiges Handeln der Proficlubs zu diskutieren. Dabei hatte ich mich schon immer damit beschäftigt, welche Beiträge die Clubs für die Gesellschaft leisten“, so Leyendecker. „Mein Interesse wuchs, daran zu forschen, wie nachhaltig eigentlich die Profifußballclubs handeln, besonders im Bereich der aktuellen Diskussion über sozialverträgliche Eintrittspreise, den Umgang mit hohen Spielergehältern und den Beitrag der Clubs für ihre Region.“

Mittlerweile hat die Master-Absolventin einen neuen Job als Account-Managerin übernommen, in einem der führenden IT-Systemhäuser in Deutschland. „Diese Entscheidung habe ich getroffen, weil es mir besonders wichtig ist, mich auch nach dem Studium weiterzuentwickeln, neue Perspektiven zu erhalten und dabei die erworbenen Fähigkeiten aus der Sportbranche ebenso auf andere Bereiche zu übertragen. Ich verfolge aber weiterhin die Entwicklungen im Bereich CSR. Insgesamt fordern mich die neuen, vielfältigen Aufgaben nochmal in anderen Themenfeldern, jedoch profitiere ich dabei von den erlernten Studieninhalten.“

Wir wünschen Kristin Leyendecker alles Gute für ihre Zukunft.

Alle Informationen zum Master-Studiengang „Sportbusiness Management“ finden Sie hier.