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21.04.2026

Thao Duong
Thao Duong

„KI macht Events effizienter und innovativer“

Wenn Thao Duong heute Veranstaltungen organisiert, geht es längst nicht mehr nur um Ablaufpläne, Dienstleister und Timings. Es geht auch um Daten, digitale Tools und die Frage, wie Künstliche Intelligenz ein Event besser machen kann, ohne ihm die persönliche Note zu nehmen.

KI-Technologien verändern die Eventbranche – und Thao Duong gestaltet diesen Wandel aktiv mit. Die 24-Jährige hat ihren Bachelor in „Kommunikation & Eventmanagement“ an der IST-Hochschule abgeschlossen und arbeitet heute als Eventmanagerin bei einem IT-Dienstleistungsunternehmen in der Schweiz. Dort plant und organisiert sie Veranstaltungen an der Schnittstelle von Technologie, Kommunikation und Erlebnis.

Vom Werkstudium zur Festanstellung

Schon während ihres Studiums sammelte sie praktische Erfahrung bei ihrem heutigen Arbeitgeber. „Bei meiner Suche nach einer Position im Bereich ‚Marketing und Eventmanagement‘ bin ich damals auf diese Stelle gestoßen und konnte zunächst als Werkstudentin einsteigen. Nach dem Abschluss meines Studiums wurde ich schließlich in eine Festanstellung übernommen.“ Heute verantwortet sie als Eventmanagerin Veranstaltungen eigenständig, von der Konzeption über die Umsetzung bis zur Nachbereitung. 

Welche Rolle KI im Eventmanagement spielt

Schon während ihrer Studienzeit hat sich Thao intensiv mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Eventmanagement beschäftigt. Dieses Interesse wurde zum Schwerpunkt ihrer herausragenden Bachelorarbeit, die mit der Note 1,3 bewertet wurde. Darin untersuchte sie diverse Einflussfaktoren auf die Akzeptanz der Veranstaltungsteilnehmenden in Hinblick auf KI-gestützte Anwendungen wie Chatbots, virtuelle Assistenten und Gesichtserkennung. Ein zentrales Ergebnis: Vor allem der wahrgenommene Nutzen und die Benutzerfreundlichkeit entscheiden darüber, ob solche Technologien akzeptiert werden.

Gleichzeitig spielen auch Faktoren wie Datenqualität und Datenschutz eine Rolle, wobei diese schwächer ausfallen und sich je nach KI-Tool unterscheiden. Genau darin liegt die Herausforderung. „Events leben von Begegnungen, von Atmosphäre und von echten Momenten. KI kann unterstützen und Veranstaltungen effizienter und innovativer machen. Aber sie kann nicht alles übernehmen. Die persönlichen Aspekte sind nicht zu vernachlässigen“, sagt die IST-Absolventin.

Arbeiten an der Schnittstelle von Kreativität und Technologie
Das Studium an der IST-Hochschule hat dafür die Grundlage gelegt. Vor allem die Verbindung aus Theorie und Praxis hat ihr geholfen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie sich kreative Ideen und technische Entwicklungen sinnvoll verbinden lassen.

Genau diese Balance prägt heute auch ihren Arbeitsalltag. In einem Umfeld, das stark von Digitalisierung geprägt ist, beobachtet sie neue Entwicklungen aus erster Hand und denkt bereits weiter. „KI soll Prozesse unterstützen, nicht ersetzen. Richtig eingesetzt, eröffnet sie neue Möglichkeiten für Eventformate und verbessert gleichzeitig Abläufe im Hintergrund.“