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06.05.2026

Josephine Serit
Josephine Serit

Südafrika, Südkorea, Japan: mit dem Studium um die Welt

Morgens ein Meeting aus dem Café, mittags ein Spaziergang durch Tokio, abends an der Masterarbeit arbeiten – für Josephine Serit ist das Alltag. Die 27-Jährige studiert im Master „Kommunikationsmanagement“ und verbindet ihr Studium mit Remote-Arbeit von überall auf der Welt.

Schon früh hatte Josephine ein Faible für Kommunikation – insbesondere im internationalen Kontext. „Mich haben schon immer verschiedene Sprachen und die Psychologie hinter Marketing und Konsument:innen interessiert“, erzählt sie. Mit dem Masterstudium „Kommunikationsmanagement“ wollte sie ihr Interesse gezielt vertiefen. Vor allem mit Blick auf Themen wie „Internationales Eventmanagement“ und „Festivalmanagement“. „Ich habe bewusst nach einem Studiengang gesucht, der diese Inhalte kombiniert. Gerade der Event- und Festivalbereich hat mich am Kommunikationsstudium an der IST-Hochschule besonders gereizt, weil es dafür kaum spezialisierte Studiengänge gibt.“

Internationale Erfahrung dank flexiblem Fernstudium
Dass sie ihr Studium komplett ortsunabhängig absolvieren kann, war für die 27-Jährige aus Overath ein entscheidender Faktor. „Ich wollte reisen und gleichzeitig arbeiten. Deshalb war es mir wichtig, flexibel zu sein, sowohl zeitlich als auch örtlich.“ 
Das Fernstudium an der IST-Hochschule machte genau das möglich. Ob Prüfungen, Tutorien oder Hausarbeiten: Josephine konnte ihr Studium so organisieren, dass es zu ihrem Leben passte – nicht umgekehrt. „Ich konnte selbst entscheiden, wann und wo ich lerne. Das hat mir ermöglicht, meinen Master zu machen, ohne beruflich zurückzustecken.“

Remote arbeiten aus Südafrika, Südkorea und Japan
Parallel zum Studium arbeitet Josephine als Projektmanagerin bei einem in der Schweiz ansässigen Beratungsunternehmen für 4PL- und Supply-Chain-Management. Ihren Job nimmt sie dabei einfach mit, egal wohin es sie zieht. Nach Stationen in Südafrika und Südkorea lebt sie aktuell in Tokio. „Ich arbeite oft aus Cafés oder Coworking-Spaces. „Früher dachte ich, ich brauche einen festen Arbeitsplatz mit mehreren Bildschirmen. Heute reicht mir ein Laptop, Internet und ein guter Kaffee.“

Die größte Herausforderung ist dabei weniger die Zeitzone als vielmehr die Balance: „Beim Reisen möchte ich das Land erleben. Gleichzeitig müssen Studium und Job weiterlaufen. Das erfordert Disziplin.“

Um ihr Wissen im PR-Bereich zu vertiefen, hat Josephine während ihrer Studienzeit in Deutschland nebenbei zusätzlich als PR-Assistentin bei einer Hamburger PR-Agentur gearbeitet. „Hier konnte ich Studieninhalte wie ‚Marketing Analytics und Smart Data‘, ‚Public Relations‘ und ‚User Experience‘ praktisch anwenden und habe wichtiges Know-how zu Kooperationen, journalistischen Beiträgen und Produktmarketing erlangt.“

New Work ist für sie gelebte Realität
Durch ihre internationalen Erfahrungen hat sich auch ihr Blick auf Arbeit verändert. „Ich habe gelernt, wie unterschiedlich Kulturen arbeiten und kommunizieren. Das hilft mir enorm im internationalen Kontext.“ Besonders das Thema „New Work“ hat sie geprägt. Flexible Arbeitsmodelle, Vertrauen und Eigenverantwortung sind für sie gelebte Realität. „Ich habe trotz der Flexibilität große Projekte umgesetzt und sehr gutes Feedback bekommen. Das zeigt, dass neue Arbeitsmodelle funktionieren können.“

Kommunikation über Kulturen hinweg
Für Josephine ist klar: Kommunikationskompetenz wird in einer globalen, vernetzten Arbeitswelt immer wichtiger. Ihre internationalen Erfahrungen haben ihr gezeigt, wie unterschiedlich Menschen kommunizieren – und wie wichtig es ist, diese Unterschiede zu verstehen. „Ich habe gelernt, wie stark Kultur Kommunikation beeinflusst. Dieses Wissen hilft mir nicht nur im Studium, sondern auch im Job.“