18.05.2026


Mit 22 zur Clubmanagerin – und das ist erst der Anfang
Als Dana Westphal ihr erstes Studium begann, dachte sie noch an eine Zukunft als Lehrerin. Heute leitet die 22-Jährige aus Dortmund als Clubmanagerin ein Fitnessstudio bei all inclusive Fitness und studiert parallel in Teilzeit „Business Administration“ an der IST-Hochschule. Ihr Weg dorthin verlief nicht geradlinig, dafür umso bewusster.
„Als ich damals als Minijobberin in der Fitnessbranche angefangen habe, dachte ich oft: ‚Wie cool wäre es eigentlich, irgendwann einmal einen eigenen Club zu leiten?‘“ Dass dieser Gedanke nur drei Jahre später Realität werden würde, hätte die 22-Jährige selbst nicht erwartet.
Vom Hobby zum Berufswunsch
Sport spielte schon früh eine große Rolle in ihrem Leben. Training, Ernährung und Fitness bestimmten ihren Alltag stärker als das Lehramtsstudium selbst. Deshalb entschied sie sich irgendwann für einen Neustart und wechselte an die IST-Hochschule, um Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie zu studieren. Parallel arbeitete sie bereits als Trainerin im Fitnessstudio und absolvierte Trainerlizenzen.
Doch mit der Zeit verschob sich ihr Interesse. Weniger die medizinischen Inhalte faszinierten sie, sondern vielmehr wirtschaftliche Zusammenhänge, Managementthemen und strategisches Denken. „Mein berufliches Ziel war es schon lange, irgendwann in einer Führungsposition zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen“, erzählt sie. Der Wechsel in den Bachelor „Business Administration“ an der IST-Hochschule war deshalb die logische Konsequenz.
Über Umwege zum Ziel
Beruflich sammelte Dana zunächst Erfahrungen außerhalb der Fitnessbranche. Über ihre nebenberufliche Tätigkeit in der Finanzdienstleistungsbranche entstand der Kontakt zur Bochumer Servicegesellschaft für Versicherer, wo sie in der Kfz-Schadenbearbeitung arbeitete. „Auch wenn ich mit der Zeit gemerkt habe, dass ein klassischer Büroalltag langfristig nicht das Richtige für mich ist, hat mir die Arbeit tatsächlich sehr viel Spaß gemacht.“
Trotzdem zog es sie zurück in die Fitnessbranche. Gleichzeitig wollte sie beruflich den nächsten Schritt gehen und mehr Verantwortung übernehmen. Also bewarb sie sich bewusst auf eine Führungsposition bei all inclusive Fitness.
Karriereaufstieg zur Clubmanagerin mit 22
Seit April 2026 ist sie nun Clubmanagerin am Standort Castrop-Rauxel und verbindet dort genau das, wonach sie gesucht hat: Sport, Führungsverantwortung und Managementaufgaben. Neben der Betreuung von Mitgliedern und dem Studioalltag verantwortet sie organisatorische Abläufe, Personalthemen und wirtschaftliche Kennzahlen. „Die Mischung aus Verantwortung, Dynamik und persönlicher Weiterentwicklung macht die Position für mich besonders interessant.“
Berufsbegleitendes Management-Studium
Dass sie parallel zu ihrer Arbeit in Teilzeit „Business Administration“ studiert, sieht sie nicht als Belastung, sondern als wichtigen Teil ihrer Entwicklung. Besonders Inhalte aus den Bereichen „Personal Communications“ und „Marketing“ helfen ihr schon heute im Berufsalltag. „Gerade in meiner Führungsposition ist Kommunikation ein entscheidender Faktor“, sagt sie.
In den kommenden Semestern möchte sie sich auf „Human Resource Management“ und „International Management“ spezialisieren. Themen wie „Mitarbeiterführung“, „Teamentwicklung“ und „internationale Unternehmensstrukturen“ passen genau zu ihren beruflichen Zielen.
„Dranbleiben und weiterentwickeln“
Dana ist für sich selbst das beste Beispiel, dass nicht jeder Karriereweg geradlinig verlaufen muss. Im Gegenteil: Gerade die unterschiedlichen Erfahrungen haben ihr geholfen, herauszufinden, wohin sie wirklich möchte. „Ich habe gelernt, dass Erfolg nicht bedeutet, sofort am Ziel anzukommen, sondern dranzubleiben, sich weiterzuentwickeln und aus jeder Erfahrung etwas mitzunehmen.“

