21.05.2026


„Die Themenvielfalt im Studium ist super“
Nach Ausbildung und kurzer Zeit im Beruf, wollte sich Rouven Benitz noch einmal neu orientieren. Heute studiert er dual „Prävention und Gesundheitsförderung“ an der IST-Hochschule und arbeitet in einem Therapiezentrum. Dort findet er genau die Abwechslung, die ihm in der Verwaltung gefehlt hat.
Mit 25 Jahren gehört Rouven nicht mehr zu den klassischen, dual Studierenden direkt nach dem Abitur. Bevor er an die IST-Hochschule kam, absolvierte er eine Ausbildung in der Verwaltung und blieb danach noch anderthalb Jahre in diesem Bereich tätig. „Meine beruflichen Interessen gehen aber über Büroaufgaben hinaus“, erläutert Rouven seine Entscheidung, nochmal von vorne anzufangen. „Mir war die Arbeit in der Verwaltung meistens zu monoton und ich brauchte mehr Abwechslung.“
Ein Plakat als Anstoß
Der Kontakt zu seinem heutigen Arbeitgeber und Ausbilder entstand eher zufällig. Im Frühjahr 2025 war Rouven in Ibbenbüren unterwegs, als ihm ein Werbeplakat auffiel. Darauf suchte das TPZ Ibbenbüren dual Studierende. „Dann habe ich einen Tag vor Ort hospitiert und wir waren uns tatsächlich ziemlich schnell einig, sodass ich im Oktober starten konnte.“
Aus dem ersten Interesse wurde schnell ein neuer beruflicher Weg. Beim Hospitationstag lernte der junge Mann das Team, die Abläufe und die Aufgabenbereiche kennen. Danach passte es für beide Seiten.
Praxis mit vielen Facetten
Neben der Erledigung von Büro- und Empfangstätigkeiten arbeitet er auf der Trainingsfläche und unterstützt Patient:innen bei gesundheitsorientierten Sportprogrammen. Durch seine bereits erworbenen Lizenzen kann er außerdem Reha-Kurse im Wasser und in der Halle geben. „Mein Aufgabengebiet ist sehr abwechslungsreich“, freut sich Rouven und sieht sich dadurch in seiner Studienwahl und seinem Jobwechsel bestätigt.
Student der ersten Stunde
An der IST-Hochschule gehört Rouven zu den ersten Studierenden im noch neuen Studiengang „Prävention und Gesundheitsförderung“. Dass er sich für ein neues Studienangebot entschieden hat, war für ihn kein Thema.
„Ich mache schon mein ganzes Leben lang sehr gerne Sport und mag es, Menschen zum Sport zu motivieren. Generell bin ich sehr aufgeschlossen, kommunikativ und mir ist der soziale Kontakt sehr wichtig“, erklärt er. „Gleichzeitig finde ich auch Themen wie ‚Psychologie‘, ‚Sucht‘ und ‚Schlaf‘ sehr spannend. Der Studiengang deckt meine Interessen gut ab und daher hat es keine Rolle gespielt, wie lange es diesen Studiengang schon gibt.“
Auch die duale Studienform passt zu seinen Bedürfnissen. Nach seiner Zeit bei der Stadtverwaltung hatte Rouven kurz ein Vollzeitstudium ausprobiert. Dabei wurde deutlich, dass ihm feste Strukturen und ein Team im Alltag wichtig sind. „Ich habe schnell gemerkt, dass mir das so nicht gefällt, da ich eine Struktur und vor allem feste Kollegen brauche.“
Studium mit engem Kontakt
Auch wenn Rouven noch am Anfang seines Studiums steht, fällt sein erstes Fazit positiv aus. Besonders die Unterstützung, die ihm an der Hochschule widerfährt, ist ihm aufgefallen. „Alle Mitarbeiter:innen, Dozent:innen und Tutor:innen, die ich bisher kennengelernt habe, waren stets sehr freundlich und hilfsbereit. Aber auch die Themen, mit denen ich mich im Studium beschäftige, finde ich spannend.“ So standen im ersten Semester vor allem sportbezogene Inhalte im Mittelpunkt. Nun interessiert ihn, wie sich die gesundheitlichen und psychologischen Themen im weiteren Studienverlauf entwickeln.
Für die Zukunft wünscht sich Rouven vor allem, dass die Abwechslung erhalten bleibt. Das gilt für seine Arbeit im TPZ Ibbenbüren genauso wie für das Studium an der IST-Hochschule.
Ein Punkt bleibt für ihn noch offen. Zwischen den Kommiliton:innen wünscht er sich manchmal mehr Austausch, weiß aber auch, dass das im Fernstudium nicht immer leicht umzusetzen ist. Für seinen eigenen Weg hat er dennoch bereits das gefunden, was ihm vorher gefehlt hat: mehr Bewegung, mehr Kontakt zu Menschen und einen Berufsalltag, der nicht jeden Tag gleich aussieht.

