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20.10.2026

Prof. Dr. Karsten Witte, Kofi Baafi, Hochschulpräsidentin Dr. Katrin Gessner-Ulrich
Prof. Dr. Karsten Witte, Kofi Baafi, Hochschulpräsidentin Dr. Katrin Gessner-Ulrich

„Das Studium hat mir das fachliche Fundament gegeben“

Kofi Baafis beruflicher Weg war nicht immer einfach. Aber Dank seines festen Willens und seiner Bereitschaft, seinen Horizont kontinuierlich zu erweitern, führt er heute ein Team bei der AOK Rheinland/Hamburg und gestaltet die Gesundheitsversorgung mit. Der IST-Masterstudiengang „Prävention, Sporttherapie & Gesundheitsmanagement“ war für ihn dabei das ideale Sprungbrett.

Nach seinem Bachelorabschluss in Angewandten Sportwissenschaften sammelte Kofi Baafi Praxiserfahrung in der neurologischen Therapie, im betrieblichen Gesundheitsmanagement und im Case Management. Hier erlebte er, wie wichtig eine gute Versorgung für die Lebensqualität der Menschen ist. Mit diesen Erfahrungen wuchs auch seine Neugier auf die Strukturen dahinter: Wie werden Angebote organisiert? Wie greifen medizinische Versorgung und wirtschaftliche Entscheidungen ineinander? Und wie lassen sich Abläufe so gestalten, dass die Versorgung davon profitiert?

Deshalb beschloss er, noch einen Master „draufzusatteln“ und schrieb sich an der IST-Hochschule für den Master „Prävention, Sporttherapie & Gesundheitsmanagement“ ein. Diese Entscheidung entpuppte sich als wegweisend.

Ein Master mit neuen Perspektiven
„Zu Beginn stand für mich vor allem das Ziel im Vordergrund, mich beruflich weiterzuentwickeln und langfristig mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich wollte mir unterschiedliche Karrierewege im Gesundheitswesen erschließen, ohne mich ausschließlich auf die therapeutische Tätigkeit festzulegen“, erinnert sich der 32-Jährige. „Dass ich später einmal bei einer Krankenkasse an der Weiterentwicklung der Krankenhausversorgung und Rehabilitation mitarbeiten und Führungsverantwortung übernehmen würde, war damals nicht absehbar. Genau darin liegt für mich rückblickend ein großer Mehrwert des Studiums: Es hat meinen fachlichen Horizont erweitert und mir Möglichkeiten eröffnet, die über meinen ursprünglichen beruflichen Ausgangspunkt hinausgehen.“

Die Versorgung aus Sicht einer Krankenkasse verstehen
Nach dem Studium führte ihn sein Weg zur AOK Rheinland/Hamburg. Dort durchlief er ein Traineeprogramm im Unternehmensbereich „Krankenhaus – Rehabilitation“. Das im Master erworbene Wissen half ihm, medizinische und therapeutische Fragen mit betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Aspekten zu verbinden. Zugleich konnte er auf seine Erfahrungen aus dem Versorgungsalltag zurückgreifen.

Der Wechsel verlangte ihm aber auch einiges ab. Er arbeitete sich in die Abläufe, Regelwerke und Entscheidungsprozesse einer Krankenkasse ein und lernte die Perspektive des Kostenträgers kennen. Dabei ging es darum, die Bedürfnisse der Patient:innen ebenso zu berücksichtigen wie Behandlungsqualität, Wirtschaftlichkeit und organisatorische Rahmenbedingungen. 

„Das Studium hat mir das fachliche Fundament gegeben. Die praktische Arbeit bei der AOK hat mir anschließend geholfen, dieses Fundament auf konkrete Herausforderungen im Gesundheitssystem anzuwenden“, fasst Kofi das Zusammenspiel von Studium und Traineeprogramm zusammen.

Gesundheitsversorgung gemeinsam weiterentwickeln
Heute beschäftigt sich der IST-Absolvent mit der Steuerung und Weiterentwicklung der stationären Versorgung und Rehabilitation. Er analysiert komplexe Sachverhalte, bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und arbeitet an der Optimierung von Prozessen sowie der Umsetzung und Weiterentwicklung von Projekten. Qualitätssicherung und effiziente Abläufe gehören ebenfalls zu seinen Aufgaben.

Ihn reizt besonders die Möglichkeit, strukturelle Veränderungen anzustoßen. Wo verschiedene Beteiligte gut zusammenarbeiten, können Abläufe verbessert werden und die Versorgung profitieren. Mit seiner neuen Rolle als Teamleiter rückt außerdem die Zusammenarbeit im eigenen Team stärker in den Mittelpunkt: „Mit meiner neuen Führungsverantwortung kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Menschen Orientierung zu geben, unterschiedliche Kompetenzen zusammenzuführen und gemeinsam Ziele zu erreichen.“

Den eigenen Weg konsequent verfolgen
Dass er heute an diesem Punkt steht, war kein Selbstläufer. Zu den Herausforderungen auf seinem Weg gehörte auch, die deutsche Sprache zu beherrschen. Viele fachliche Zusammenhänge und berufliche Perspektiven musste er sich selbst erschließen. Gerade der Wechsel aus der therapeutischen Praxis in die Strukturen einer Krankenkasse erforderte die Bereitschaft, Fragen zu stellen und sich Schritt für Schritt in neue Themen einzuarbeiten.

„Besonders stolz bin ich darauf, dass ich diesen Weg konsequent weiterverfolgt habe und heute Führungsverantwortung übernehmen darf“, sagt der Kölner. Seine Entwicklung verbindet er dabei auch mit Erfahrungen außerhalb des Berufs. Seit vielen Jahren engagiert er sich ehrenamtlich als Trainer und Vorstandsvorsitzender in einem Sportverein. Dort hat er gelernt, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammenzuarbeiten und auch in anspruchsvollen Situationen gemeinsam Lösungen zu finden. Dieses Engagement ist ihm bis heute wichtig. Zu seinem Verständnis von Erfolg gehört, sich selbst weiterzuentwickeln und andere Menschen in ihrer Entwicklung unterstützen zu können.

Sich neue Aufgaben zutrauen
Studierenden und Studieninteressierten macht er deshalb Mut, offen für berufliche Möglichkeiten zu bleiben, die zu Beginn vielleicht noch gar nicht sichtbar sind. Wer aus der Sportwissenschaft, Therapie oder Prävention kommt, bringt aus seiner Sicht auch für organisatorische und strategische Aufgaben wertvolle Kenntnisse mit. Entscheidend sei, das Wissen praktisch anzuwenden und den Austausch mit anderen Fachbereichen zu suchen.

Sein Rat: „Man sollte sich ruhig zutrauen, auch Aufgaben zu übernehmen, bei denen man noch nicht alles weiß.“ Gleichzeitig brauche die eigene Entwicklung Geduld. Nicht jeder Karriereschritt lasse sich im Voraus planen. Für ihn war die Verbindung aus fachlicher Weiterbildung, praktischer Erfahrung und der Bereitschaft, neue Wege auszuprobieren, entscheidend. 
„Wer neugierig bleibt, sich aktiv einbringt und bereit ist, kontinuierlich dazuzulernen, kann sich mit einem Studium an der IST-Hochschule viele Türen im Gesundheitswesen öffnen.“

Wir wünsche Kofi Baafi weiterhin viel Erfolg auf seinem Weg!

Unser Foto zeigt Kofi Baafi bei der Urkundenverleihung während der Abschlussfeier an der IST-Hochschule mit dem stellvertretenden Studiengangsleiter Prof. Dr. Karsten Witte und der Hochschulpräsidentin Dr. Katrin Gessner-Ulrich.