09.10.2014

Kölner Aufstiegsheld auf dem Weg zum Bachelor

Ende der vergangenen Saison war er der Aufstiegsheld von Fortuna Köln: Im letzten Relegationsspiel köpfte Oliver Laux sein Team in der Nachspielzeit mit dem entscheidenden Tor in die dritte Liga und damit zurück in den Profifußball. Köpfchen beweist der Mittefeldspieler aber auch neben dem Platz: Seit April 2014 belegt er den Fernstudiengang „Sportbusiness Management“ an der IST-Hochschule für Management und bereitet sich damit frühzeitig auf die Zeit nach der aktiven Karriere vor. Im Interview spricht der 24-Jährige über sein Studium.

Herr Laux, warum haben Sie sich für den Bachelor-Studiengang „Sportbusiness Management“ an der IST-Hochschule entscheiden?

Oliver Laux: Ich habe bereits eine Ausbildung als Bürokaufmann abgeschlossen und ein Semester an der Sporthochschule in Köln studiert – der Studiengang war aber leider nicht flexibel genug für mich. Ich habe mich dann für den Bachelor „Sportbusiness Management“ entschieden – aufgrund des direkten Sportbezugs und der vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch den fundierten BWL-Hintergrund des Studiums ergeben.

Die Tatsache, dass das Studium als Fernstudium angeboten wird, war also für Sie wichtig?

Laux: Ja, auf jeden Fall. Durch das Fernstudium ist man wesentlich flexibler was Prüfungstermine und Präsenzphasen angeht. Gerade für Leistungssportler bietet das IST so natürlich eine optimale Plattform, sich weiterzubilden.

Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach grundsätzlich für Fußballer, sich rechtzeitig auf die Zeit nach der aktiven Karriere vorzubereiten?

Laux: Ich denke, es führt kein Weg daran vorbei, sich frühzeitig mit der Karriere nach der Karriere zu befassen. Im Sport kann es ja leider bekanntlich schnell vorbei sein und dann steht man ansonsten vor dem nichts. Ich hatte leider schon einige schwere Verletzungen, vor allem in der Jugendzeit, und daher ist es für mich umso wichtiger, sich abzusichern.

Sie sind im April gestartet – wie gefällt Ihnen Ihr Studium bislang?

Laux: Bis jetzt kann ich nur Positives über den Studiengang berichten, bin mit dem Aufbau, den Studienheften, Online-Vorlesungen und Tutorien sehr zufrieden. Auch bei Fragen gibt es immer einen Ansprechpartner und man wird kompetent beraten.

Haben Sie bereits eine Vorstellung, was Sie nach der sportlichen Karriere mal machen möchten und glauben sie, dass Ihnen der Bachelor-Abschluss dabei helfen wird?

Laux: Ich denke, ein akademischer Abschluss ist für die berufliche Zukunft immer von Vorteil und eröffnet einem auf dem Arbeitsmarkt alle Chancen. Was meine genaue berufliche Zukunft betrifft, habe ich allerdings noch keine genaue Vorstellung.

Es gibt einige Fußballer von Fortuna Köln, die sich am IST-Studieninstitut oder an der IST-Hochschule aus- bzw. weiterbilden. Tauscht man sich mit den Mannschaftskollegen auch mal über sein Studium aus?

Laux: Da Florian Hörnig und ich denselben Studiengang ausgewählt haben, unterhalten wir uns natürlich darüber, wie es bei dem anderen läuft, mit welchen Lernmethoden er arbeitet oder auch wie es mit der Zeiteinteilung funktioniert.

Abschließend noch mal zu Ihrem großen Moment: Wie blicken Sie auf Ihr entscheidendes Tor zurück, mit dem Sie den Aufstieg Fortuna Kölns in die 3. Liga perfekt gemacht haben?

Laux: Den Moment des Aufstiegs zu beschreiben ist relativ schwierig, da man selbst lange braucht, das Ganze zu realisieren und zu verarbeiten. Der Aufstiegstraum war ja eigentlich schon geplatzt und der Glaube, das Spiel in der Nachspielzeit noch zu drehen, war eigentlich schon nicht mehr da. Umso schöner ist es, dass es doch noch geklappt hat und es ist einfach ein unglaubliches Gefühl der Erleichterung gewesen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt war das definitiv mein wichtigster Treffer.

Herr Laux, wir bedanken uns für dieses Gespräch.

 

Foto: Fortuna Köln